25.1.2019 – hoch die Hände!

(irgendwas mit schlecht geschlafen)

Dem Action-Traum der heutigen Nacht möchte ich den Titel geben: „Die Brüllen, der jawl und das Geheimnis der verschwundenen Handakte.Frau Brüllen, wir können ja richtig gut zusammen arbeiten?!
Ich bin zu viel online.

Netflix gestern Abend: April 2017 landeten eine Menge reicher Menschen auf einer Insel, um dort das Festival ihres Lebens zu erleben; sie erlebten statt dessen das Desaster ihres Lebens.
Auf Netflix kann man sich das Ganze jetzt dokumentiert ansehen und das ist durchaus ganz unterhaltsam*: Fyre. The greates party that never happened. (Zusammenfassung auf stern.de)

*) Vor allem, wenn man mal (leider auch für und) Tür an Tür mit einer Eventagentur gearbeitet hat, die … äh … wie sag ichs ? … äh … die auch gern mal Geld verbrannte, das sie nicht hatte.

Musste mal raus – also: frühstücken gehen. Sogar nicht im Städtchen, sondern im Nachbarstädtchen – denn da gibts auch leckeres Frühstück.
Hm, leider muss ich korrigieren: Es gab. Die Karte war zusammen gestrichen und die Bedienung überfordert. Beim Rausgehen sah ich das Schild, dass der Laden dringend von Bedienung über Theke bis zur Küche für alle Stellen Personal sucht. Typisch Kleinstadt-Gastro, fürchte ich.

Ich habe meinen Editor gewechselt. Dieser einfache Satz wird vermutlich einer großen Menge (a) von Ihnen nichts sagen und einer großen Menge der verbleibenden Leserinnen (b) in seiner dramatischen Bedeutung nicht klar sein, aber, ich wiederhole:
Ich habe, einfach so, ohne große Überlegungen im laufenden Betrieb innerhalb von zwei Tagen meinen Editor gewechselt.
Erklärungen:
Für die Gruppe (a): Ein Editor ist eigentlich nur ein Programm, mit dem man Text-Dateien erstellen und bearbeiten kann. So etwas wie Notepad/Editor, wenn Sie mit Windows arbeiten. Also das Programm, das die meisten vermutlich einmal aufmachen, den Sinn nicht verstehen und wieder schließen.
Das Programm aber, mit dem man als Programmierer oder HTML-Schreiber mehr Zeit verbringt als mit Netflix und Pizza zusammen.
Für die praktische Arbeit haben die Dinger nämlich Unmengen an Zusatzfunktionen, Tastenkürzeln und Einstellmöglichkeiten und eben um die gibt es – und damit holen wir auch Gruppe (b) an Bord – Grabenkriege, die den Kampf „Windows gegen Mac“ aussehen lassen wie das Topfschlagen mit selbstgehäkelten Löffeln in der Waldorfschule um die Ecke.
Auf jeden Fall bin ich von Komodo zum Microsoft-Produkt Visual Studio Code gewechselt und MS hat da echt was sehr ordentliches gebaut.
Ich bin auch etwas überrascht.

Sag Christian, was machen eigentlich Katzenjammer?
Sie nennen es Pause. Marianne ist raus, Turid macht Yoga, Anne Marit weiß ich nicht und Sol macht in einer Fernsehsendung mit, die unglaublich gut aussieht: Menschen sitzen um einen Tisch mit Essen und Wein und singen sich Lieder vor. Tolles Konzept.

Und jetzt gucken wir Pastewka. Wenn Sie in der Zeit was zu lesen suchen, dann gehen Sie doch mal rüber zu Peter Breuer, der einen seiner alten Tweets auf einer Postkarte fand und dann aber mal was erlebte:

Natürlich weiß ich, dass das deutsche Urheberrecht den Begriff der Schöpfungshöhe kennt. Schöpfungshöhe bedeutet: Wenn Dir nicht ein böser Mensch gleich einen kompletten Roman abschreibt, darf er mit Deinen Ideen machen, was er möchte. Das Urheberrecht schützt nur das, was Pixel für Pixel gleich ist – also Fotos. Selbst komplett übernommene Vektorzeichnungen sind Freiwild. Für diese traurige Erkenntnis hatte ich schon viel Geld beim Anwalt gelassen.

Peter Breuer: Rannenberg und Friends