Kennen Sie das? Sie sprechen das erste Mal mit einer Person, mit der Sie zusammenarbeiten sollen und es klickt auf jeder möglichen Ebene? Nach einer halben Stunde beenden Sie gegenseitig die Sätz der anderen und am Ende machen Sie einen Termin kt der Kundin, um die jetzt aber mal nach vorn zu bringen.
Es ist super. Nachdem der Tag so begonnen hat, bis an die Grenze der Konzentrationslücken gecodet (gut), dann noch einen Kuchen (gut) im Lieblingscafé gegessen und nach Diktat ermattet, aber sehr zufrieden auf das Sofa gefallen.
„Heute ist ein guter Tag“, sprach die Liebste gerade und ich möchte nichts hinzufügen.

Wenig zu erzählen also, aber ich hab ein bisschen …
Zeugs
Sind Sie alt genug sich zu erinnern, was eine Vorverkaufsstelle ist? Wenn Sie nochmal eine besuchen wollen, müssen Sie sich beeilen:
Dieser Distributionsweg hat sich über die Zeit aber marginalisiert und sorgt höchstens noch in den Touristeninformationen deutscher Mittelzentren für Traffic, wenn Plätze für die nächste Johann-Strauss-Gala im Stadtsaal gekauft werden wollen.
Newsletter „low budget high spirit“
Eine Institution, die wirklich ewig die Fahne hochgehalten hat und am Ende vermutlich Deutschlands bekannteste Vorverkaufsstelle war, schließt nun die Pforten […]
Ist das das Ende der lokalen Vorverkaufsstellen? Ja.
Ausgabe vom 23.2.2026
Lesen Sie ruhig auch weiter, denn weiter unten im Newsletter gibt es zwei Links zu PDFs, die zeigen, wem die europäische Festival-Landschaft gehört. Es gibt eine optimistische Sichtweise und eine nicht so positive:
Es sind 5 Menschen. (Das ist die optimistische Deutung). Neocapitalism fucks us all.
Was schöneres: Vor 12 Jahren fand Kathin Passig es eine gute Idee, den Stand der Technik aufzuschreiben. Nicht deuten, nicht hypen, nicht bewerten, einfach dokumentieren. Ein paar Wochen später war auch ich dabei* (auch wenn ich sträflich lang nichts mehr beigetragen habe) und eines der liebenswertensten Dinge am Techniktagebuch ist, dass es zum Geburtstag immer eine vollständige Ausgabe gibt:
Wie jedes Jahr gibt es zum Geburtstag des Techniktagebuchs wieder eine Buchausgabe. Dieses Jahr trägt sie den einprägsamen Titel: “Ãoebersichtlicheres, benutzerfreundliches Design, auch verfügbar für alle führenden Mobilgeräte”
techniktagebuch.tumblr.com
Jetzt ist schon wieder 261 Mal was passiert: Zwölf Jahre Techniktagebuch
*) Wenn ich in der Not bin, Menschen, die ins-Internet-Schreiben doof finden, noch ein bisschen demütigen zu wollen, bevor ich sie möglichst nicht mehr treffe, sag ich manchmal: Ich hab ja einen geschätzt sechshundertstel Grimme Online Preis. Sagen Sie’s nicht weiter.
Wenn Vanessa noch ein bisschen älter wird, kann ich sie endlich „weise“ nennen, aber das geht ja erst im Alter (Sorry, ich hab die Regeln nicht gemacht). Bis dahin reicht „eine unfassbar kluge Frau, die zu kennen ich stolz bin“. Hier können Sie ein bisschen lesen, was sie zu dem gemacht hat, was wir heute kennen. Es ist überraschenderweise sehr lesenswert:
[…] interessante neue Fragen, zum Beispiel, was ich beruflich noch erreichen möchte oder was ich beim Alleinreisen gelernt habe. Danke dafür! Darüber denke ich sehr gerne nach – ein guter Impuls, auch für mich. Heute widme ich mich einer älteren Frage: „Wer oder was hat dich am meisten geprägt in deinem Leben?(wenn nicht zu privat)“ Mit 16 allein nach Moskau. Anfang der 1990er Jahre
Vanessa Giese:
„Wer oder was hat dich geprägt?“ – und Seminarvorbereitungen
„Mit 16 alleine nach Moskau“ – was für ein Buchanfang!
The daily „KI“-Links:
Philippe Wampfler beschreibt Das perfekte Prüfungsformat im KI-Zeitalter und der alte Pädagoge in mir nickt begeistert.
Und die Freundin warf mir gestern einen Link zu einem Tool um Kunst vor KI-Scraping zu schützen in den Dauer-Chat. Noch nicht getestet, aber ich fand, hier passt es gerade so schön hin.
Das neue Album CIRCLES & SQUARES.
Seit dem 26.1. auf diesen und allen anderen Streaming-Diensten.

