24.1.2020 – hoch die Hände?

Der Tag begann früh und fleißig. Und schon um kurz nach acht hatte ich einen Beitrag für clientsfromhell erlebt und abgeschickt.

Ähnlich wie Frau Brüllen nutze ich den Freitag gern, um Zeug abzuarbeiten. Kleinkram, der liegen geblieben ist, Dinge, die im Laufe der Woche jemand auf meinen Schreibtisch warf und so. Anders als sie bin ich aber heute nicht auf der Piste und konnte das auch tun 🙂

Draußen wurds in der Ferne eh nicht so richtig klar.

Außerdem fahre ich ja gar kein Ski.

Frage: Würden Sie mir glauben, wenn ich Ihnen erklärte, Sie könnten sich nicht mehr im CMS anmelden, weil man bei Ihrem Webhoster nur 262.144 Dateien speichern kann und das CMS da blöderweise drüber gekommen ist? Oder könnte ich dann auch behaupten, dass die Dröllen des Fluxkompensators nicht richtig gewüllert waren?

Aber wo wir gerade bei Einblicken in die Lebenwelt anderer Menschen sind und uns ja gestern schon über Schule in Deutschland unterhalten haben: Jan-Martin Klinge, den ich ja eh sehr schätze, hat mal einen Tag lang aufgeschrieben, was er so tat.
Spoiler: Wenig Zeit vor einer Klasse verbracht. Viel Zeit mit Dingen verbracht an die wohl kaum jemand denkt, wenn sie sich Lehrerinnen bei der Arbeit vorstellen. Wenig Zeit mit Dingen, die er im Lehramts-Studium gelernt hat:

Von fast zehn Stunden in der Schule habe ich nur eine einzige vor einer Klasse verbracht. Zeit für eine Mittagspause gab es nicht.

halbtagsblog.de: Ein Tag in der Schulleitung 2.0.

Nach viel Kleinkram hab ich gegen Mittag begonnen, für eine vielleicht-Kundin niederzuschreiben, warum sie gerade mal wirklich gut eine neue Website brauchen kann. Das ist manchmal auch ganz gut – um so etwas niederzuschreiben, muss man sich ja manchmal seiner roots besinnen.

Paralell laufen übrigens im Moment immer nette kleine Unterhaltungen in diversen Messengern, was ich sehr schätze.

Früher Vogel ist früh fertig, jedenfalls heute. Manchmal ist früher Vogel ja auch die arme Sau, die nicht früh gehen kann, weil in deutschen Büros so oft noch gilt, dass der, der am längsten bleibt am wichtigsten ist. Naja, ich schweife ab, ich sitz hier ja im HomeOffice und bin immer am wichtigsten. Harhar.

Jedenfalls kam dann die Liebste, wir rödelten hier noch ein bisschen rum und gingen dann zum Wochenendeinläuten ins örtliche Kaffee. Und danach noch kurz Sale angucken, im örtlichen Kamotteneinzelhandel. An guten Tagen bin ich eine gute Shoppingbegleitung und sehe quer durch den Laden Dinge, an denen die Liebste achtlos vorbeiginge – und die dann oft Lieblingsstücke werden.
Heute war ein guter Tag.

Wissen Sie was? Heute war überhaupt ein ganz guter Tag.

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