23.8.2020 – follow in the steps of our ancestry

Gestern hatten wir zwar überlegt, ob wir nicht noch mal ein paar Stunden ans Meer fahren wollten aber heute morgen beim Aufwachen wirkte das nicht mehr wie eine gute Idee und manchmal soll man ja auf seinen Bauch hören.

Irgendwann vor ein paar Tagen scrollte ich lustlos durch die gesammelte Musik und irgendwo, ganz unten, so bei 1987 stieß ich auf Midnight Oil und die älteren werden sich vielleicht erinnern: das war mal ein heisses Ding und wer damals nicht auf Parties „How can we sleep while our beds are burning?“ mitgesungengrölt hat war vermutlich nicht auf Parties. Oder stand halt auf andere Musik.
Auf jeden Fall sagte irgendwas in mir, dass ich The Dead Heart dringend mit Massive Attacks „Angel“ (Vorsicht, überwiegend leicht beklemmendes Video) kreuzen müsste und damit hab ich dann so einen Großteil meines Tages verbracht.

Nachmittags sind wir dann noch nach Münster gefahren; sonntags ist da vor dem Hot Jazz Club Nachmittagsjazz. Der Club macht das ziemlich gut mit den Schtzmaßnahmen und so konnten wir da ganz gut sitzen. Leider brachte die nicht-freie Platzwahl mit sich, dass wir direkt vor der „Bühne“ saßen und so entweder die drei Musiker spielten oder wir uns unterhalten konnten.

Und ich muss gestehen: Ich fands etwas uninspiriert. Gerade so, als wäre es ein Sonntagnachmittag und die Musiker ständen hinter einer Plexiglaswand vor vielleicht 50 Menschen, die gerade Kaffee und Kuchen zu sich nahm…
Oh.
Wait.

Und: gut, dass wir uns das mit dem Meer gespart haben. Horche ich genau in mich herein, dann bin ich müde als hätte ich seit Wochen schlecht geschlafen und die Tage in vollkommen überhitzten Räumen oder schlechter Klimaanlagenluft berbrach…
Oh.
Wait.

Hier noch ein Bild von ein paar Stufen irgendwo rund um den Jazz Club. Für die von Ihnen, die minimalistische, grafische Fotos mögen:

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