22.6.2020 – Orgaorgaorga

Nachtrag von gestern: Freundin besucht, Erdbeerkuchen gegessen. War gut gewesen.

Kollateralschaden meiner letzten Wochen waren arge Konzentrationsstörungen. Vor sechs Wochen, als das alles begann, hatte ich Tage, an denen waren 5 Minuten am Stück zu einem Thema schon gut. Wenn es nicht zu oft 5 Minuten für einen Tag sein sollten. Und nicht zu anspruchsvolle. Oder welche mit anderen Menschen. Sie verstehen.

Das ist alles deutlich besser geworden. Cheesy, cheesy nach dem alten Beppo-Straßenkehrer-Motto von Schritt-Strich-Atmen habe ich mich langsam wieder hochgearbeitet.
Heute war dann Belastungsprobe.

Erst musste mein Auto zu Inspektion und HU. Die Herausforderung: Im Leasing-Vertrag, der bis gestern galt, war ein Service-Vertrag drin. Allerdings nur über die im Leasing-Vertrag verabredeten Kilometer und da war ich *hust* etwas drüber.
In der Finanzierung, die ab heute gilt, ist wieder ein Service-Vertrag mit drin. Gaaaaanz eventuell habe ich den Termin für den Werkstattbesuch deswegen sogar von Freitag auf heute verlegt.
Trotzdem war natürlich heute um sieben niemand in der Lage, den geänderten Vertrag zu finden und zu lesen und es kostete diverse Anrufe, um das alles zu klären.

Naja, dafür habe ich wenigstens einen Fahrer abbekommen, der mich nach Hause brachte. Das steht zwar auch als Service im Vertrag, aber offensichtlich ist die Zahl der Fahrer eine Mischkalkulation, denn ich hatte am Telefon letzte Woche schon mitgeteilt bekommen, es wäre vermutlich niemand da und evt. würde man mir ein Taxi bezahlen.
Heute morgen war das dann kein Problem mehr – jedenfalls für mich. Denn offensichtlich wird nirgends notiert, WER denn gefahren werden muss, sondern nur WIE VIELE und auf halber Strecke bekam der Fahrer einen Anruf, wo er denn wäre. Naja. Von uns zum Autohaus sind’s gerade mal sechs Minuten …

Zu Hause wartete dann das Vermittlungsgespräch. Herausforderung: Zwischen Gartenplaner, Bauleiter (beide anwesend), Nachbar, Vermieterin des Nachbarn (beide nicht anwesend und von mir vertreten) und mir (anwesend) einen Konsens aus Interessen und Kosten zu finden. Hat sich aber auch alles geklärt, wenn ich die beiden von mir vetretenen richtig einschätze.

Dann am Telefon ein Erstgespräch mit einer wannabe-Kundin. Herausforderung: Normal wirken. Ich habe – ich glaube freundlich und halbwegs strukturiert erklärt, was und wie ich für sie tun kann und nur ganz *hust* wenig vergessen. Aber ich wollte eh noch schreiben.
Ich hoffe, das passt alles, denn auf das Projekt würde ich mich sehr freuen.

Die wunderbaren Gärtner bauten derweil heute die Baustelle zurück. Der Bagger verschwand aus unserem Garten, Erdberge und Rampen aus dem Nachbargarten. Morgen wird noch Rasen gesät; die Hecken kommen später. Wir sind so begeistert.

Als sie weg waren: Auto abholen und auf in die Nachbarstadt, denn dort gibts Gartenmöbel im Werksverkauf – das hatte uns gestern eine Freundin empfohlen.
Die Herausforderung: Am Ende eines zu langen Tages eine Meinung im Dreieck zwischen zwei Terrassenbewohnern und dem Budget bilden. Quasi in der Tür standen die perfekten Stühle für unsere Terrasse: Auf den ersten Blick ein zu niedriger Stuhl oder auch: ein zu kleines Sofa, perfekt um an einem noch zu findenden Tischchen zu sitzen. Und wenn man es auf-faltet (nein, nicht ausklappt) eine wunderbare Liege mit verstellbarem Kopfteil. Dabei keine klapperigen Stangen, keine Möglichkeit, sich die Finger zu klemmen. Eine von diesen Konstruktionen, bei denen man sich fragt, warum es die nicht schon immer gibt.

Jetzt müssen wir nur noch einen Bulli mieten und die Dinger abholen. Nur noch, haha.

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1 Kommentar

  1. Hmmm…leckerer Kuchen und ein echt schöner Garten (und er ist ja nicht mal fertig – ich hoffe wir sehen ein fertiges Foto davon)! ☺️

Kommentare sind geschlossen.

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