21.2.2021 – Klärung ist ein guter Dialog über Schlechtes*

Ach, es gibt so viele schöne Daten in diesem Februar 2021.
*) Die Überschrift ist ein Zitat von Christoph Thomann, das ich sehr, sehr gut finde.

Nach dem Fehlschlag gestern fuhr ich – alleine, die Liebste war anders verabredet – sehr früh zum See und war dann auch tatsächlich vor all den anderen da. Das war schon mal gar nicht schlecht, auch wenn ich merkte, dass meine Gedanken immer noch kreisten.

Und weil sie das taten und weil die 24 Stunden, die ich mit so etwas warten will ja nun auch längst abgelaufen waren, schrieb ich dann eine kurze SMS, danach telefonierten wir und das ganze Miss-Dings vom Freitagabend klärte sich. Das ist dann vielleicht auch das Gute bei alten Freunden, dass so etwas mal passieren darf.

Dann setzte ich noch die Liebste an mein Keyboard – die hat nämlich im Gegensatz zu mir die Gabe, eine gehörte Melodie sehr schnell und sehr flüssig einfach runterspielen zu können. Sehr praktisch, wenn man sich – also ich mich – gerade ein etwas schräge Instrumental-Cover eines Hits der Lieblingssängerin wagt.

Wenn Sie übrigens zum elitären Kreis der Menschen gehören, die Clubhouse nutzen, dann schauen hören Sie doch am Mittwochabend mal rein. Die kluge Sue und ich sprechen in Sues kleiner Reihe „Wir bleiben in der Nähe“ über „das Leben in der Stadt und auf dem Land, Jazz, Freundschaften im Netz und digitale Nähe.
Mittwoch Abend, 19:00 Uhr bei Clubhouse.

Zeugs:

Erinnern Sie sich an #12062020? Es gibt da jetzt eine Serie drüber. Ich bin nach der Beschreibung genau so unschlüssig darüber, wie ich es zu 12062020 war.

Wer Berlin als Konzept mit seiner Pseudo-Nonkonformität, seiner Prenzlberghaftigkeit, seinen bärtigen Hipstern und weinerlichen Millenials schon immer verachtet hat, bekommt hier frisches Futter. Der entlarvendste Moment der gesamten Doku ist der, in dem Philip erzählt, wie es ihn fertigmacht, dass er jetzt neuerdings immer genau überlegen muss, was er den Menschen da draußen via Social Media sagt.

faz.net: Doku „Unfck the World“ : Harter Cringe

Sie finden Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen!
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier meine Wishlist finden; Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke zwischen acht und sechstausend Euro.

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Website benötigt Cookies. Ich nutze Matomo, um zu sehen, welche Artikel Sie interessieren. Matomo ist lokal installiert, es werden keine Daten mit externen Diensten ausgetauscht oder Cookies gesetzt. Auf Anforderung können Sie zB Videos ansehen, die dann weitere Cookies setzen.