20.8.2019

Copy-Paste-Tag, der [koppipäistag] (-e, -s):
Tage, an denen man nichts anderes tut, als Texte aus z.B. einem Word-Dokument in z.B. ein CMS zu kopieren.

Macht irgendwie ziemlich gar im Kopf. Ich versuch mich mal an den nächsten 10 Fragen:

  1. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
    Wenig. Man trifft sich gelegentlich in der Einfahrt und ich bin froh, dass wir dann da ein paar Worte wechseln können. Mehr aber auch nicht.
  2. Hast du oft Glück?
    Was meinst Du denn mit „Glück“? Gewinnspiele? Geld finden? Nein, dann nicht.
    Aber wenn mir kalt ist, dann schließe ich das Fenster oder wähle wärmere Kleidung aus meinem zu vollen Schrank. Ich habe nie Hunger, elektrischen Strom und sauberes Wasser und immer Internet. Und ich lebe mit der Liebsten zusammen mit einem eigenen festen Dach über dem Kopf und bin ziemlich gesund.
    Ich darf hier in dieses Blog quasi schreiben was ich möchte, ohne dass ich dafür morgen früh um fünf aus dem Bett geholt werde und ich weiß, wie geil das alles ist.
    Also: Ja.
  3. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
    Das ist witzig, ich habe da viel drüber nachgedacht in den letzten Wochen. Ich glaube, meine Internetblase weiß um ihre Diversität.
    Wenn man online aufeinander stößt, dann hat man zwar vielleicht die Gemeinsamkeit „Twitter“ oder „Blog“ aber eben auch sonst nicht automatisch viel. Die Menschen aus Online, die ich zu meinen Freunden zähle, die sind im Aufeinandertreffen darum bemüht, diese Gemeinsamkeiten zu leben und sich nicht an den Unterschieden festzubeißen. Exakt darum sind sie meine Freunde.
    Und vielleicht lerne ich dann erst nach Jahren, dass jemand Helene Fischer hört – aber es ist mir einfach vollkommen egal.
    Daher: Keine Ahnung. Ist mir gleichgültig.
  4. Was machst du anders als deine Eltern?
    Mehr als sie möchten, weniger als sie denken.
  5. Was gibt dir neue Energie?
    Das Meer. Musik. Dinge abschließen. Hand in Hand mit der Liebsten am Wasser zu laufen. Die Seelenmassagefrau.
  6. Warst du in der Pubertät glücklich?
    Boah, nein. Ich war vermutlich ein wütender, verwirrter Junge, der merkte, dass er fest steckte und nicht wusste, dass die Menschen die ihm hätten helfen sollen die waren, die ihn fest hielten.
  7. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
    Wirklich durchgemacht, also vollkommen ohne Schlaf bis zum nächsten Abend – das habe ich erst einmal im Leben. 1992 war das.
    Bis zum Hellwerden unterwegs war ich auch zuletzt … boah, keine Ahnung mehr.
    Ich bin doch immer so müde und schlafe so schlecht.
  8. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
    Mit einem Leben am Meer.
  9. Blickst du oft um?
    Ja. (Wenn Du das meinst, was ich denke).
    Ich bin der festen Überzeugung, dass man aus der Vergangenheit lernen kann, weiß aber auch, dass man darauf achten muss, nicht in Nostalgie zu versumpfen und das Jetzt darüber zu übersehen.
  10. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
    Naja, zum einen schreibe ich seit über 18 Jahren ins Internet – man könnte also meinen, da wäre nicht viel übrig. Aber die wenigsten Menschen wissen über die Dinge die ich nicht erzähle.
    Und natürlich die, die ich selbst nicht weiß.
(Die Mittagspause in Bildern)

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