20.6.2021 – No Time To Sleep

Bis ca zwei in der Hitze herumgewälzt, gegen ca zwei von einem sehr lauten Donner endgültig wieder geweckt worden. Und dann drückte auch schon der Sturm das Wasser an der einen Stelle, die wir selbst nicht dicht bekommen und zu der kein Handwerker ein zweites Mal kommen mag, rein. Der Sturm war dann schnell vorbei, aber wach ist wach ist wach. So bis halb fünf; um halb acht auch schon wieder und meine Herren, wenn Sie mich mal grumpy hätten treffen wollen, dann wäre heute Morgen ein guter Zeitpunkt gewesen.

Klamotten shoppen gewesen. Kurz überlegt, ob ich dieses schön anachronistische Formular ausfülle – mich dann aber erinnert, dass ich ja gar kein Fax mehr habe und doch wieder in dieses Internet gegangen..

Einen Ausflugsbeschluss gefasst.
Einen Ausflug abgebrochen, da der Kreislauf einer Mitreisenden zu Hause geblieben war.
Naja, so konnte ich noch ein bisschen Schlaf nachholen.

Und dann ein bisschen arbeiten, um die nächste Woche zu entzerren. Ich schreib gerade ein paar Dinge auf für den letztens schon erwähnten Sauger und bin sehr bemüht, das alles so geschlossen zu formulieren, dass wenig Fragen offen bleiben.

Statt Fuppes die Doku „Schwarze Adler“ (ZDF-Mediathek, auch bei Prime) geguckt. Für mich nicht im geringsten überraschend, aber trotzdem: Puh. Ich mag die Trigerwarnung des ZDF zitieren: „Der Film „Schwarze Adler“ zeigt Inhalte wie rassistische Beleidigungen, Übergriffe und rassistisch motivierte Gewalt. Das kann belastend und (re-)traumatisierend wirken. Wenn es dir damit nicht gut geht, schau ihn dir nicht an oder zumindest nicht alleine.

Gleich wohl doch noch Fuppes, mal sehen.

Zeugs:

Meine eigene Uni-Karriere war ja eher, ach lassen wir das – aber trotzdem schaue ich gern mal ins Hochschul-System herüber. Gehört ja auch zum Lieblings-Thema Bildung. Außerdem war ich auf einer Schule, die befristete Anstellungsverträge dazu nutzte, nicht zu viele unbequeme Stimmen im Kollegium zu haben und deswegen fand ich das schon interessant:

Antonia Scholkmann hangelte sich zwölf Jahre lang an deutschen Unis von Zeitvertrag zu Zeitvertrag. Jetzt hat sie eine feste Stelle als Professorin in Dänemark – und sagt, sie sei so produktiv wie nie.

Theresa Palm auf spiegel.de: Befristete Verträge in der Forschung — »An die Weltspitze gelangt man nur, wenn man Zeit hat«

Es ist ja Sommer und ich bin Bassist und deswegen ist dieses Video die einzig vollkommen logische Empfehlung für den Tag:

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