20.1.2019 – Wintersonntag

(Irgendwas mit sehr ok geschlafen und dabei vom Bär geträumt. Ich bin also endgültig volldigital)

Krankenstand: Unverändert. Höre ich auf die Signale aus meinem Körper, dann sind da durchaus ein paar der Viren angekommen, aber Vitamine in Natur- und Pillenform und ich wehren uns standhaft. Die Liebste ist noch krankgeschrieben.

Aus Lagerkollergründen erwog ich sogar Sonntagskaffeebesuche in 100km plus Entfernung, die sich aber zerschlugen. Statt dessen bin ich zur Möhne gefahren, um dort ein paar Bilder am einsamen See zu machen. (Ich hatte mal erwähnt, das ich nie daran denke, dass eventuell andere Menschen auch da draußen sein könnten?)
Keine Bilder vom einsamen See also.

Einen ausführlichen Blogartikel über eine Physik-Klausur 1990 geschrieben, der aber noch nicht fertig ist.
Ich erzähle das, um mich selbst unter Druck zu setzen, ihn fertig zu schreiben.

Darüber nachgedacht, ob die Tatsache, dass ich zu Hause ständig friere und die, das mehrere Heizkörper hier die Ventile verklemmt haben, irgendwie zusammenhängen könnten. „Ich bin so kluk“, wie die Sylvia immer manchmal gelegentlich sagt. Dann die Ventile gelöst und überraschenderweise friere ich jetzt nicht mehr.

Mich warm eingepackt und in die Garage verschwunden. Da liegt ein demontierter Bass, den ich vor zu langer Zeit einmal lackiert und zusammengebaut, dann wieder auseinander gebaut und abgeschliffen und neu lackiert und wieder zu dreivietel zusammen gebaut und dann irgendwie vergessen hatte.
In der Zwischenzeit habe ich ca 723 YouTube-Videos über den Selbstbau von Gitarren gesehen und viel gelernt. Und folgerichtig wieder alles auseinander gebaut und begonnen, alles abzuschleifen.
Dummerweise stoßen bei meinen Basteleien eine gute und eine nicht so gute Eigenschaft von mir aufeinander: Ungeduld und hoher Anspruch. Bei Dingen, in denen ich nicht so viel Übung habe ist das keine gute Kombi.
Ich erzähle das, um mich selbst unter Druck zu setzen, ihn weiter abzuschleifen und neu aufzubauen.

Als Dancing On Ice begann stellten wir fest, dass wir den Humor der Moderation nicht teilen. „Vielleicht ist der für Leute, die auch »frech« sagen“ haben wir beschlossen. Aber gegen die wöchentliche Sonntagsabend-Panik hilfts trotzdem einigermaßen.

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