2.1.2019 – Wind und Nase und so.

(irgendwas mit tief und lang und gut geschlafen)

Die ein oder andere von Euch mag es für Wahnsinn halten, sich am zweiten Tag des Jahres ins Auto zu setzen und dann zweieinhalb Stunden anch Norden zu fahren, nur weil dort, zweieinhalb Stunden entfernt ein bisschen Nordsee vor den Augen sowie Salzluft in und jede Menge Wind um die Nase sind.
Wir nicht.

Wir haben das letztes Jahr schon gemacht und haben damit heute eine Tradition begründet. Und wirgedenken diese jetzt so lange durchzuhalten, bis wir vielleicht irgendwann mal nicht zweieinhalb Stunden mit dem Auto sondern zweieinhalb Minuten zu Fuß zum Meer brauchen.

Traditionellerweise (haha) haben wir dann noch im ersten Café am Platz zu Mittag gegessen – es gab einen so unfassbar dicken Pfannkuchen, dass irgendetwas in mir ständig „holterdipolter“ rief und dazu ostfriesischen Tee getrunken. Mit Knistern und Wölkchen. Beides macht ebenfalls sehr glücklich.

Was wir hingegen im Nachhinein auch ein bisschen für Wahnsinn halten das ist auf dem Rückweg vom Meer spontan einen kleinen Umweg von noch mal einer Stunde fünfzehn zu machen, weil das Outlet, was letztens so furchtbar zu voll war (Sie erinnern sich) ja quasi auf dem Weg liegt. Dieses „quasi“ relativiert sich nämlich, wenn man 45 Minuten davon über Landstraßen und Feldwege hoppelt, weil das Apple-Karten das für den schlausten Weg hält.

Aber am Meer war’s echt schön.

2 Kommentare

  1. Ich kann es nur empfehlen zweieinhalb Minuten zum Meer zu brauchen! Diesen Luxus hatte ich von 2011 bis 2013 und vermiss das schon arg!

  2. Da habt ihr einen schönen Einstand ins neue Jahr gehabt! Sowas kann man sich auch ruhig mal gönnen.

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