19.6.2026 – ’tween the worlds

Die Gesundheit macht noch seltsame Dinge: An sich gehts ihr wieder recht prima, aber hin und wieder schiebt sie nochmal so einen kleinen Fieber- und Mattheits-Schub ein. Zum Glück etwas, was sich im HomeOffice deutlich besser abfangen lässt, als wenn ich erst eine Dreiviertel Stunde mit den Öffies in ein Büro fahren würde (Gelächter aus dem Off, als ob es hier nutzbare Öffies gäbe, jaja).
Der Autoresponder vermeldete trotzdem heute nochmal Abwesenheit. Sicherheitshalber.

So ging gestern Abend problemlos eine Fahrt zum See, um da Sommerpizza zu essen. Heike war auch letztens auch da und fand es etwas laut; ich dachte daran, als gestern Abend zwei Harleys los fuhren und musste doch bemerken: Lärm ist ja auch immer nur das, was man empfindet*. Und für mich gehören die Harleys an die Pommesbude.

ND-Menschen kennen das, wenn sie aus einem zur Disko ausgebauten Büro kommen und dann zusammen zucken, wenn der Partner ein Messer für’s Abendessen auf den Tisch legt.

Heute morgen dann wieder Mattheit galore. ¯\_(ツ)_/¯ Wird übers Wochenende schon auch noch vergehen und ich kann das alles immer noch gut unter „hurra, das Immunsystem arbeitet“ verbuchen.
Außerdem wurde mein erster Kontakt mit dem Schreibtisch von einem Giraffenhintern versüßt, der sich ins Bild gestellt hatte, das mochte ich sehr.

Der Postbote brachte … hatte ich eigentlich erzählt, dass meine nagelneue Kreditkarte schon wieder gesperrt war? Dass das ganze Theater neu begonnen hatte, kaum, dass ich die ersten Abos mit der neuen Nummer bestückt hatte? Wie ich mich aufgeregt hatte? Nee, hatte ich gar nicht …
Immerhin habe ich diesmal die Sperrung selbst und aktiv provoziert, als ich mein Plex-Abo bezahlen wollte. Die hatten mir – ein Indiz: exakt ein Jahr nach der ersten Sperrung – nämlich geschrieben, ich solle mein Zahlungsmittel bitte kontrollieren, ich trug frohgemut die neuen Daten ein, drückte auf „Zahlen“ und es kam eine Fehlermeldung der Website. Nun gut, vielleicht vertippt? Alles nochmal neu aus dem Passwortmanager ge-copy-pasted und bestätigt und wieder eine Fehlermeldung bekommen.
Jetzt hab ich bestimmt wieder die Karte gesperrt“, lachte ich zur Liebsten rüber aber als ca 12 Stunden später eine Pushnachricht auf dem Handy kam, lachte ich nicht mehr.
Ich hab zwar voll der Hoffnung, die Sperrung noch rückgängig machen zu können, da angerufen, aber im Endeffekt nur, um mir noch einen Anschiss abzuholen: Ich hätte mich ja auch eher melden müssen. Wann denn, die Nachricht sei ja keine 5 Minuten alt? Ja sofort halt, als die Zahlung nicht rausging. Mit meinem zweiten Versuch habe ich also den Sicherheitsmechanismus erst richtig getriggert.
Aha. Ham’wa wieder was gelernt.

Der Plex-Support, mit dem ich eh noch ein Ticket auf hatte, hat auch was gelernt als ich ihm die Geschichte schrieb; er fand das merklich richtig super, dass die deutsche MasterCard Zahlungen an seinen Laden als verdächtigt flaggt.

Der Postbote brachte – und das wollte ich ja eigentlich erzählen – neben der Kreditkarte Post von Kiki und ich bin sehr verliebt.

Die hatte nämlich letztens eine kleine Reihe mit dem Bär beim Chillen gemalt und dann in ihren ArtStore gestellt. Ich hingegen hatte mich schon beim ersten Work-in-progressBildchen auf Insta sehr verliebt und hatte Kaufinteresse signalisiert. Kiki sagte mir dankenswerterweise per DM Bescheid und das war auch kaum zu früh, denn eine Stunde später war die komplette Reihe verkauft.
Wir lernen also: Erstens gibt es noch Hoffnung für den guten Geschmack und zweitens lohnt es sich, Kiki auf Insta zu folgen. #serviceblog-Abschnitt Ende

Seit ein paar Tagen flogen lose WhatsApps hin und her – für eine Verabredung nächsten Donnerstag. Um sieben. Um sechs stellten wir fest, dass die andere Seite über heute sieben Uhr sprach. Aber warum sollte man in einer Stunde nicht duschen könne, kurz am Laden anhalten weil man Nachtisch versprochen hatte und um sieben dann zur Pizza am Tisch sitzen? Eben, kein Grund.
Was ein schöner Abend.

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Alle bisherigen Antworten finden Sie übrigens hier.

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