19.4.2020 – einer von fünf Sternen, gerne nicht wieder

So gegen fünf nach zwölf (nachts, is’ klar, ’ne?) aufgewacht, so gegen vier wieder eingeschlafen. In der Zeit Mission Impossible und Türkisch für Anfänger geguckt. Gegen halb acht wieder wach gewesen und ich denke, es verwundert niemanden, dass ich heute wirklich üble Laune gehabt habe.

Morgens waren wir spazieren, mal weder am See noch am Teich, sondern am Wehr. Da dort ein teil der Wege Privatwege sind mussten wir quer durchs Feld abbiegen und das triggerte arg meine Dorf-Vergangenheit. Ich hasse das Dorf.

Nachmittags aus Gründen begonnen, den Bass von Bohemian Rhapsody zu lernen. Ich fang ja gern auf den letzten Drücker an.

Gestern Abend hatte die Liebste bei irgendeinem Immo-Portal nach Häusern in Dänemark geguckt und eins gefunden, was bis auf wenige Kleinigkeiten perfekt war. Und so preiswert, dass wir immer noch den Haken suchen. Das war … irgendwie überraschend und hat mich den ganzen Tag grübeln lassen. Lad os se.

Dann nochmal rausgefahren, diesmal zum großen See, aber da waren alle Parkplätze abgesperrt. Aus Lust am Cruisen einmal ganz drumrum gefahren und ganz hinten Siri gebeten, einen Weg nach Hause zu finden – so entdeckt man ja manchmal die hübschesten Gegenden. Siri wollte über die Autobahn, die war leer und so habe ich nur entdeckt, dass der Audi fast 235 läuft, wenn er etwas Platz hat.

Auf dem Rückweg Pizza mitgebracht, aber trotzdem: Das war ein doofer Tag.

4 Kommentare

  1. Einen sehr doofen Tag hatte ich auch, was aber Deinen doofen Tag jetzt nicht schmälern, sondern durch geteiltes Leid eventuell bisschen erträglicher machen soll. Ich musste heute nämlich feststellen, wie unwohl ich mich in meinem Körper fühle. Irgendwie ist das nämlich seit der blöden Beingeschichte nicht mehr mein Körper. Dabei habe ich aber keinen Vergleich zu anderen, weil ich keine Ahnung habe, wie stark andere ihren Körper permanent wahrnehmen – abgesehen von Schmerzen. Und das müsste ich wirklich mal verbloggen, finde aber keinen Eingang und dann lasse ich es wieder und fühle mich weiter doof.

    Das Schöne an nachts wach sein ist die Stille, besonders zwischen drei und vier. Ich bilde mir dann immer ein, ich könnte mich in die Träume anderer Leute einklinken, was natürlich völliger Quatsch ist, mich aber dann wieder einschlafen lässt. In so einem Häuschen in Dänemark lässt es sich sicherlich nachts gut wach sein.

    1. Das klingt sehr … sehr doof erstmal allgemein, das mit dem Körper. Ein verändertes Körpergefühl kenne ich ein wenig, von blockiertem Wirbel oder sowas – das reicht mir schon.

  2. An Ihrem suboptimalen Tag haben Sie mir trotzdem eine große Freude gemacht. Mit einem Hinweis auf den Möhnesee – da kommt doch ganz kurz Heimweh nach Soest auf. Wie schade, dass selbst die Parkplätze gesperrt waren.

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