19.1.2024 – WG-Leben

Geträumt, dass ich mit Matthias in einer WG lebte. Kam nach Hause – Mist, Toast verschimmelt. An seiner Tür geklopft und nach Toast gefragt. „Komm doch rein und such Dir was richtiges aus“, sprach er und hatte in seinem Zimmer 4 von diesen Tankstellen-Kühlschränken, diese großen mit Glastür – vollgepackt mit den feinsten Sachen.
Traumdeuterinnen bitte vor.

Beeindruckt von den Bildern der vielen, vielen Großdemos. Hoffentlich wissen wir alle, dass das ein unangenehmer Marathon und kein Sprint wird*.

Am Schreibtisch viel nervöses Grundrauschen, denn Montag, am Montag da geht es los. Da gehen wir nach fast zwei Jahren Konzeption, Gestaltung und Programmierung, einer mit Freundinnen und Bekannten gefüllten Betaphase und viel Aufregung online. Ich sage „wir“, obwohl ich „nur“ konzeptioniert und gecodet habe – aber über die vielen Monate sind wir schon echt gut zusammengewachsen und obwohl es technically falsch ist, gehen wir online.
Meine Todo-Listen an dieser Front sind leer und wir warten nur noch auf einen externen Dienstleister.
Montag wird aufregend.

Im Kopf viel nervöses Grundrauschen, denn schon vier Tage später werden sich die hierPre-Save“-Buttons zu „Listen“-Buttons ändern und heute schon sich mir das erste mal ein Gedanke darüber in den Kopf was ich tue, wenn als erstes mal alle sagen, wie doof die Musik ist.
Alles also weiterhin vollkommen normal.
Nach außen mache ich natürlich überall außer hier weiter einen auf dicke Hose. (Was ist das eigentlich für ein scheiß Begriff??)

Gleich beginnt #ibes und dazu gibts Pizza und Cola. Judge me as u like, aber mein Trash-TV-Herz ist weiterhin groß; auch wenn man das ja nicht mehr tut. Moment, lassen Sie mich mein Verhalten kurz schön reden: Meine Herz für Trash ist so groß wie früher, die Anzahl der Reality-Shows ist aber in der Zwischenzeit explodiert, so dass meine Vorliebe absolut gesehen noch so groß ist wie früher, ich relativ gesehen aber kaum Trash gucke. Na? Überzeugend?
Na gut.

*) Wenn Sie sich wundern, warum ich hier aktuell wenig politisch kommentiere: ich denke, meine Meinung wissen Sie und meine Energie reicht gerade nicht einmal, um vor die Tür zu gehen. Sie müssen bitte für mich mit-demonstrieren und -denken und -argumentieren und so. Danke.

Vi ses!

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

5 Kommentare

  1. Wenn Sie mögen, ziehen Sie heute mit uns um 12 Uhr auf den Marktplatz. Warm anziehen, es ist saukalt!

  2. Hatte Sie heute gedanklich in Bonn mit dabei und ermutige mich und andere dazu, doch mal direkt an die passenden Abgeordneten in den Parlamenten zu schreiben und Stimmung und Gedanken direkt weiterzugeben.

    Es war eng, laut, unkoordiniert und gleichzeitig komplett friedlich, freundlich und aufmerksam, wenns mal in den engen Gassen nicht voranging – beeindruckend.

    Lieblingsschilder:

    – Hass ist keine Meinung (dramaturgisch ungeschickt gefolgt von „Alle hassen die AfD“ :) )

    – Remigriert euch ins Knie!

    – Liebe Ausländer, lasst uns mit diesen Deutschen bitte nicht allein

    Vielen Dank für Ihre geteilten Ansichten, Links und Anstöße. Ihr Blog macht mich etwas weniger vertrödelt, als ich es sonst wäre.

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