18.1.2021 – we live, we learn

Nach dem online-losen Tag gestern habe ich übrigens darüber nachgedacht, was ich eigentlich früher, also vor Internet am Computer gemacht habe. Zum Beispiel das Windows-Lernprogramm. Mir alle Einstellungen angeschaut. Den Dateimanager (später: Explorer) bis in die tiefste Tiefe erkundet. Das selbe mit Word und Excel (na gut, bei Excel nicht bis in die Tiefe). Viel geschrieben. Vielleicht „kann ich“ deswegen „Computer“.

Ausgeschlafen, über den letzten Traum gegrinst, der war schön. Langer Spaziergang mit einer Freundin, die ich zu selten sehe.
Registriert: Corona ist fest im Unterbewusstsein verankert: Als wir einen Raum voller Menschen betraten, bemerkte ich auch im Traum, dass niemand eine Maske trug und verließ den Raum wieder.

Die Woche am Schreibtisch direkt mit einem Telefonat mit einer wannabe-Kundin begonnen. Das war ein gutes, sehr konstruktives Gespräch – ich hoffe, sie sieht das genau so.

Dann kurz ein technisches Gespräch mit der Liebsten gehabt, was dann in das große Thema „Schule Digitalisieren“ mündete. Anlass: Sie war vor die Grenzen der eingesetzten Technik gelaufen und fragte, ob dass denn nicht besser gehe. Und ich konnte nur bedauernd mit den Schultern zucken, denn natürlich ist der Stand der Technik längst weiter. Aber wenn niemand dafür bezahlt wird, sich um das Funktionieren der eingesetzten Lösungen zu kümmern, dann funktionieren sie überraschenderweise auch schnell nicht mehr.
In einem Gespräch letztens bemerkte die kluge Sue sinngemäß: „Bisher erleben Lehrer:innen meist, dass Digitalisierung den Aufwand und Ärger erhöht, weil sie nie etwas funktionierendes erleben“. Full ack, anekdotisch bewesen heute Morgen in Menden (Sauerland), NRW, Deutschland, Welt.

Mittags Seelenmassage, unspektakulär aber gut und danach meldete mein Körper, dass er dann jetzt einen grippalen Infekt habe. Frieren und Gliederschmerzen from hell. Kein Fieber, kein Schnupfen, kein Husten und nicht den Hauch einer Ahnung woher ich das haben könnte. Mein Kontakttagebuch zeigt für die letzten 14 Tage exakt eine Begegnung über 2 Minuten Dauer und ich weiß es doch auch nicht.

Unsere täglichen (Corona)-Links gib uns heute:

Schließen wir doch direkt an: Maik Riecken erklärt einen der Gründe, warum sich zwischen März und jetzt noch nicht so viel getan hat in Sachen Digitalisierung an der Schule:

Handelt man einfach und setzt um, kommen mit Sicherheit kritische Nachfragen zum Ausschreibungsrecht. […] Beachtet man das Ausschreibungsrecht, kommen mit Sicherheit kritische Nachfragen zum Thema Datenschutz. […] Beachtet man das Ausschreibungsrecht und Datenschutzrecht kommen kritische Nachfragen zur Einbindung der Betroffenen in den Entscheidungsprozess

Maik Riecken: Warum bekommen es die Kultusministerien es einfach nicht hin mit den Schulclouds?

Antje Schrupp stellt die These auf, dass Corona tödlicher ist als Ebola. Nicht das Virus, sondern unser Umgang damit:

Ich dachte das damals: „Corona ist viel weniger tödlich als andere Viren, da haben wir nochmal Glück gehabt.“ Inzwischen ist mir aber klar geworden, dass genau das das Problem an Corona ist. Gerade wegen seiner geringen Letalitätsrate ist die statistische Wahrscheinlichkeit für jede einzelne Person, an einer Coronainfektion zu sterben – größer als bei Mers oder Ebola. Und zwar deshalb, weil die geringe Sterblichkeit zumindest in Kulturen wie der europäischen höchstwahrscheinlich dazu führt, dass keine effektiven Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ergriffen werden.

Antje Schrupp: Warum Corona tödlicher ist als Ebola

Können wir mit #deraktuellensituation besser klar kommen?

Corona ist noch lange nicht vorbei, ebensowenig wie die Kontaktbeschränkungen. Forscherinnen haben untersucht, welche Auswirkungen solche Sperren haben – und wie man am besten damit umgeht. Lockdowns sind stressig, weil sie Unsicherheit, Angst und soziale Isolation erzeugen. […] Viele Menschen versuchen, diese Situation zu bewältigen, indem sie in die Vergangenheit blicken und sich an Dinge erinnern, die wir früher tun konnten. Die Sache hat aber einen Haken: Der Blick zurück führt oft nicht dazu, dass wir uns besser fühlen. Das zeigt unsere jüngste Studie, die wir im Journal of Positive Psychology veröffentlicht haben.

Jane Ogden und Amelia Dennis auf krautreporter.de: Damit der Lockdown dich nicht schafft: Blick nach vorn und nicht zurück

Internet of Things. Ich lachte unangemessen laut und lange:

Das Besondere an der Malware ist, dass der Erpressungstrojaner keine Daten verschlüsselt, um Lösegeld zu fordern, sondern Penisse gefangennimmt.

heise.de: Erpresser sperren Genitalien ein

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

2 Kommentare

  1. „Frieren und Gliederschmerzen from hell. Kein Fieber, kein Schnupfen, kein Husten und nicht den Hauch einer Ahnung woher ich das haben könnte. “

    Ich will Dich nicht unnötig beunruhigen, aber genau so fing das beim Mann und mir auch an. Auch ohne nennenswerte Kontakte vorher (außer am Berg beim Aneinander vorbei gehen auf schmalen Wegen, aber da steckt man sich ja angeblich nicht an weil draußen). Den Corona-Test haben wir nur gemacht, weil sein Arbeitgeber darauf bestand, bevor der Mann zurück in die Arbeit durfte und dann war er positiv.

    Aktuell würde ich jedem, der auch nur ansatzweise sowas wie Erkältungssysmptome hat, unbedingt zu einem Test raten.

Kommentare sind geschlossen.

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