17.7.2022 – on my way

Ein wenig Besserung. Tour de France geguckt – also, die linke Seite, hahaha – und immerhin zwischendurch kurz einmal rausgekonnt: Kurz mit Lydia getroffen und besprochen, was ich bei ihrem Wohnzimmerkonzert tun werde – nämlich den lokalen Tourmanager spielen. Die Künstlerin in Empfang nehmen und so. Ick freu mich drauf.

Aber hauptsächlich schon immer noch genervt; vor allem weil ich ein Date, ein echtes Date, so mit Treffen und umarmen und gemeinsam frühstücken mit der Schwester im Herzen absagen musste. Es wäre unser erstes seit 2019 gewesen, wenn ich nichts vergesse. Aber Autofahren ist schon ein echtes Abenteuer, da setz ich mich nicht zwei Stunden auf die Autobahn. Hmpf.

Aber immerhin hab ich mal wieder ein bisschen …

Zeugs

Gut, wir wissen ja alle, dass Corona vorbei ist … / Gut, wir wissen ja alle, dass Corona nicht vorbei ist … (suchen Sie sich halt was aus), aber ich fand diese beiden Artikel schon ganz interessant

Was ich gestern 9.7.22 in Göttingen in der Uni von einem der Göttinger Forscher über Corona gelernt habe:
[…]
Es wird vermutlich nicht mehr wie „vor Corona“ werden. So wie es nicht mehr „vor Klimakatastrophe“ werden wird. Passt euch an. Nehmt das ernst.

Ein Thread von Der Sven auf twitter.

Long Covid bedeutet für viele Menschen vor allem eines: ganz viele Fragezeichen. Zeit für einen Überblick. Was wir bisher über die Langzeitfolgen einer Sars-CoV-2-Infektion wissen. Und was nicht.

Ronja Beck, Cornelia Eisenach (Text) und Trampoline (Illustration) auf republik.ch:
So, Long Covid

Wie gut wie – also: Die Gesellschaft – mit Corona klarkommt hat der Kinderok mal zusammen gefasst:

Ich wage trotzdem eine Bilanz. Aus reiner Praxissicht haben wir, wie viele andere auch, die härtesten zwoeinhalb Jahre hinter uns, die ich bisher erlebt habe. Nicht, dass die Kinder schwer erkrankten, das hat sich bis auf sehr wenige Ausnahmen nicht bewahrheitet, und wir bangen um jeden Säugling, der coronapositiv getestet wird. Aber das Gesamtgefüge einer Kinder- und Jugendarztpraxis scheint auf den Kopf gestellt.

Kinderdok auf kinderdok.blog:
Keine Corona-Bilanz (Mein Corona-Senf XIII)

Kommen wir nach all dem Ungemach noch zu etwas erfreulichem: Lehrerinnen geht es gut. Wir haben das alle geahnt und der Preisgekrönte Schul-Blogger Bob Blume gibt es endlich zu:

Früher, wenn ich nach einem anstrengenden 4-Stunden-Tag nach Hause kam und nach einem ein- bis zweistündigen Powernap durch meine Instagram-Kommentare scrollte, war ich manchmal so böse über das Unwissen einiger Hennings, dass ich die Aufregung noch den ganzen Tag verspürte, während ich nach harter Arbeit am Hochbeet versuchte, meine Meditationsübungen im Garten zu genießen. Das hat sich geändert. Denn auch wenn ich ab dem heutigen Tage als Nestbeschmutzer gelten werde, ist es endlich Zeit zuzugeben: Ja, Lehrerinnen und Lehrer haben ständig Freizeit! Und jammern tun wir nur, damit die Gesellschaft uns noch viel lieber hat als ohnehin schon. Eine Beichte.

Bob Blume auf bobblume.de:
DISKUSSION: Lehrer haben frei und jammern? Stimmt!

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