16.12.2018 – Sonntag, einer

(irgendwas mit echt lang geschlafen)

Panikattacken brauchen furchtbar viel Energie vom Körper, daher heute mal alles ein, zwei Gänge langsamer.

Die Maus berichtete ausführlich darüber, was @Astro_Alex noch so vor sich hat, wenn er wieder unseren Planeten unter den Füßen hat. Inklusive eines kurzen „Ups, mir ist gerade nich so…“-Moments von Ralph Caspers, der das alles ausprobierte und eh sehr super ist.

Ich steigere mich hier langsam aus einem Aufräum- in einen Ausmist-Rausch. Und es ist so. so. gut. Zum Beispiel hatte ich, als ich 2006 hier ins Dachgeschoss zog, günstig einen zweihunderter Pack CD-Hüllen gekauft. Braucht man ja ständig, dachte ich.
Nein, braucht man nicht mehr, zeigte die Zeit.
Aber wie das so ist mit den Dingen, die in einem Schrank liegen … – aber heute flogen sie raus.

Außerdem habe ich weiter alte Kundenordner geschreddert. Mit CDs, das wird im Ergebnis sogar richtig fotogen.
Und auf was man da alles stößt …

Da waren zum Beispiel die beiden Damen, die damals mit einer Freundin und mir gern zusammenarbeiten wollten. Ebenso hochengagiert wie ahnungslos wie sie waren hielten wir damals sehr viele Dinge schriftlich fest. Eine Firm irgendeiner Art zum Beispiel wollten sie absolut nicht sein. Eher ein vollkommen unverbindliches Netzwerk mit vielen Rechten und wenig Pflichten.
Zum Glück gab’s das alles dann schriftlich, denn schon bei der ersten Anfrage eines potentiellen Kunden rannte das ganze Konstrukt vollständig vor die Wand. Und ich las gerade noch einmal belustigt den Brief einer Anwältin, die die Freundin und mich damals auf fette fünfstellige Beträge verklagen wollte, wenn wir nicht nach den Vorstellungen ihrer Klientinnen hüpfen würden. Ein kurzer Anruf regelte das damals, denn im Gegensatz zu dem, was sie aus den empörten Berichten ihrer beider Klientinnen herausgehört hatten waren zwei Voraussetzungen für die Klage nicht gegeben: Wir waren keine Agentur und es gab von dem Kunden noch keinen Auftrag. Die Anwältin sagte so etwas wie „Oh.“, als ich sie anrief und beides erwähnte –  und wir haben nie wieder etwas davon gehört.
Tja nun.
Jetzt ist’s auch geschreddert. Rest in Peace.

Nachmittags die Dreibeinigen Herrscher weiter geschaut. Die hatte ich ja vor ein paar Wochen (Monaten??) mal entdeckt und mich an meine Jugend erinnert *hust*.
Offensichtlich war meine Jugend beschaulich langsam und ein wenig hölzern, so vong schauspielerische Qualitäten her. Trotzdem – Entschleunigung und so.

Heute Abend das das Finale von #tvog. Jaja, lineares Fernsehen hin, Zweifel am Konzept der Show her – ich mag das immer noch.

Und noch ein Musiktipp:

Nachdem ich auch das ausländische Blogger-Ausland (as in: Frau Brüllen) von den dänischen Singer/Songwriterinnen-Qualitäten überzeugt habe, kann ich ja jetzt ruhig mal eine 180°-Wende hinlegen und ein bisschen aktuellen HipHop bringen. Sehr schön ruhiges Zeug, ich kann das stundenlang im Kreis hören.
Danke an Cosmo für den Tipp!

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