13.9.2022 – Show must go on

Viel gelernt in den letzten Tagen. Über mich, über Erbarmungslosigkeit im Web, über Fehlerkultur. Ich denke nach.

Nachmittags mutig versucht, eine Perspektiv für die Herbstferien anzustoßen.

Und habe derweil ein bisschen was gesammelt, das muss ja weiter gehen hier:

Zeugs

Einer der schönsten Blogartikel, die ich in den letzten Tagen las:

Die Hände der Gebärdendolmetscherin sausen in gestikulierendem Tanz vor ihrem Oberkörper durch die Luft, unterstützt durch wechselvolle Mimik. Es gelingt ihr dabei obendrein den beiden Männern wiederholt Blicke zu senden, in denen ich – ich kann es nicht anders sagen – urteilsfreien Gleichmut lese. Wenn Deeskalation herbeigeführt werden kann, dann mit diesen Blicken.

Smilla: Den Fokus korrigieren.

Transparenz-Dings: Ich arbeite so gern mit Smilla, wie ich lese was sie schreibt und anschaue, was sie fotografiert. Teil zwei und drei dieses Satzes sind unabhängig von Teil eins.


Zum Thema Queen hatte ich mich ja schon für ca. eineinhalb Stunden um Kopf und Kragen geschrieben und es aus guten Gründen bis zur Neuformulierung zurückgezogen – aber davon vollkommen unabhängig finde ich den Blickwinkel von Frau Diekmann auch ganz interessant:

Charles ist jetzt König. Vorher war er aber ja auch schon was. Insofern sagt dieses „Was hat der Mann ein Glück, endlich ist seine Mutter tot“ mehr über uns aus als über ihn. Wir setzen das Streben und das Ankommen (nach) ganz oben über alles.

Nicole Diekmann: Karl, der König, wurde nicht gefragt.

Irgendwann während des Sommers der Dürreperiode hatte ich auch schon einmal den halben Leserbrief an den WDR fertig, da mein Morgenradio die neuen Hitzerekorde wieder mal mit Freibadthemen frameten. Da ich aber zeitgleich mit genau der Moderatorin schon auf Instagram über paritätisch besetzte Fernsehsendungen uneinig war, hab ich’s gelassen. Leonie Sontheimer hat das eh deutlich besser gemacht und einen Leitfaden verfasst, wie man angemessen über Wetterextreme berichten kann:

Damit Journalist:innen das Klima in ihrer täglichen Arbeit und ihren Fachbereichen mitdenken, brauchen erstens alle ein Basiswissen über die genaue Physik und Zusammenhänge im Erdsystem und zweitens ein Bewusstsein für die Dringlichkeit von Klimaschutz und -anpassung. Verlage und Sender sollten ihren Redaktionen entsprechende Aus- und Weiterbildungen ermöglichen.

Leonie Sontheimer auf journalist.de:
So berichten Sie angemessen über Wetterextreme

Und zum Schluss zum Allerwichtigsten: Marti Fischer erklärt, wie man den Sound von Moden Talking macht:

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