13.8.2022 – mood doesn’t swing

Gestern Morgen fand das Gespräch mit dem Dienstleister statt und es war … überraschend. Hatte ich wohl die einzig logische Konsequenz daraus, falls er nicht mit mir arbeiten will – nämlich mit meinen Kunden zu einem anderen Dienstleister zu wechseln – so freundlich zwischen die Zeilen gepackt, dass er ganz alleine darauf gekommen war.

Gestern Abend dann eine Party, eine große sogar. Draußen sollte sie sein und das fand ich ein ok-es Konzept. Ich war voll des guten Mutes, hatte Lust ein paar schöne Dinge anzuziehen und wir fuhren hin. Gut, dass auf dem Waldweg vor der Location der Wegesrand so brüchig war, dass er wegbrach und mein Auto aufsetzte und ein Stück Unterboden hinter sich ließ, das war schon ein kleiner Downer, aber nun denn. Es ist nur Plastik. Hoffe ich. Immerhin ist nix ausgelaufen – das ist ja ein solider Anfang.

Die Party war nett, wir standen mit ein paar Bekannten und ein paar Unbekannten am Tisch, wir unterhielten uns, irgendwann war die Energie alle und ich war oversocialed und musste fahren und eigentlich war im Rahmen alles sehr ok. Es ist ja auch jedes Treffen, jedes Konzert, jedes Draußen immer ein bisschen Üben und auch immer dazu da, Gewohnheiten schaffen und den rahmen des Möglichen zu vergrößern. Und trotzdem schob sich auf der Heimfahrt eine ziemlich traurige Laune über Seelchen: Ja, ich hab viel gelernt an den vielen Montagen, ja, ich komm ziemlich gut klar, ja, ich hab eine Menge an Skills, mit denen ich die Dämonen im Closet halten kann – aber wissen Sie: Manchmal möchte ich auch gerne mal wieder wie früher einfach ohne Mühe vorher und ohne Abbruch mittendrin ein Irgendwas erleben. Ohne Rahmen.
In other words: Meine Akzeptanz zum eigenen Krankheitszustand ist gerade nicht so auf dem Höhepunkt.
Natürlich sehe ich die Seelenmassagefrau lächelnd einen Satz wiederholen, der sich durch bestimmt die letzten 20 Sitzungen zog, aber gerade mag ich nicht.

Heute morgen weiter gemastert. Ich habe mir versprochen, dass das wirklich die letzte Runde ist und bin zum Glück auch wirklich zufrieden. Ein Darling wurde gekillt, das letzte Stück hab ich eigentlich fertig gemacht, aber dann beim Probehören auf der Anlage im Wohnzimmer festgestellt, dass ich beim Export ein Instrument noch abgeschaltet hatte. Aber da war der Rechner schon aus und morgen wird dann noch einmal exportiert. Mit den Keyboard was das Solo spielt.
Und dann werde ich die Projektdateien archivieren und mir einen Distributor aussuchen.

Und endlich mit der EP weiter machen, die ja auch quasi fertig ist.

Apropos „endlich“: ich habe endlich wieder signierte E-Mails. Falls Sie auch wollen: Bei SSL2Buy gibts gerade Rabatt auf Comodo SMIME-Zertifikate.

Auf Twitter so mittel belustigt festgestellt, dass dort Freunde von mir gegen Kunden von mir ranten. Sehr gespannt, ob ich mich dann jetzt auch entscheiden soll.

Außerdem viel Couch & Trash-TV. Mir war danach.

1 Kommentar

  1. Ich werde im nächsten Jahr wohl ein Konzert in Berlin besuchen und bin schon jetzt ein wenig verunsichert. Aber bis dahin kann ich hoffentlich noch ein wenig üben …

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