13.2.2019 – bescheiden

Irgendwas mit um vier mit Migräne aufgewacht.

Sie als aufmerksame Leserin haben ja mitbekommen, dass hier in den letzten Tagen der Schreibtsich brannte. Heute hingegen – so war der Plan – war der erste Tag einen Mini-Urlaubs. Wenn man so ungeübt ist mit diesem Wegfahr-Dings wie ich, dann helfen ein paar Tage Luft vorher ganz gut.

Aber Pläne sind genau so Schäume wie Träume und schon gestern Abend stellte ich fest: Klappt nicht. Die Liste mit Korrekturen wurde von der Agentur immer wieder aufgefüllt und der Tag war einfach nicht lang genug.
Naja, und als ich heute Morgen um vier eh wach war, hab ich mich gegen fünf halt hochgeschleppt.
Um neun war ich fertig. Wir telefonierten noch kurz und ich ging deutlich befreit runter. Sogar ganz runter, auch mal wieder in die Küche und in dieses Dings … äh … genau … Wohnzimmer. Schlief mir den Kopf noch etwas freier, las etwas, freute mich als die Liebste kam und gegen halb drei kam die Mail vom Kunden der Agentur, der uns bescheingte, das wäre sehr bescheidene Arbeit. Also nicht im Sinne von „humble“, sie verstehen schon. Mich traf das nicht persönlich, denn diese Agentur hat vom ersten bis zum letzten Byte die Kontrolle über dieses Projekt und hat mich nur als Coder gebucht, aber … „bescheiden“??

So gegen sechs war ich dann fertig. In jedem Sinne.

Wir gucken jetzt eine Netflix-Serie und ich sag aber nicht, welche.

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