13.10.2018

Ich sollte jetzt auf der Autobahn sein. Aber: Habe ich stressige Zeiten, rächt sich mein Körper gern am ersten freien Tag mit Migräne. Ich bin wirklich traurig und möchte nicht weiter darüber sprechen.
Schalten wir lieber zu …

den nächsten zehn Fragen:

  1. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
    Lustigereise gibt es da eins; es ist das gute alte sauerländische „wacker“. Es ruft vollkommen unangemessen aggressive Abwehreationen im Stammhirn hervor.
  2. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
    Nee, im Fernsehen noch nicht. Aber diverse Male livegestreamt im Internet und diverse Male im Radio. Eingeladen, reingeschaltet und bei Call-In-Sendungen, ich bin nämlich einer von diesen Menschen, die im Radio anrufen.
  3. Wann warst du zuletzt nervös?
    Ich teile mir mein Leben aktuell mit einer Anxiety disorder; wenn ich zählen würde, wann ich nervös bin, dann hätte ich sonst nichts mehr zu tun.
  4. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
    Dass die Liebste und ich einen Platz zum Beisammensein haben. Und ich einen ruhigen Rückzugsort.
  5. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
    RSS und einige wenige Newsletter lese ich aktiv.
    Twitter und (immer weniger) facebook werden schon das, was wichtig ist, zu mir spülen.
    Ich höre viel Radio und schaue abends vor dem Schlafen noch Fernsehen.
    Liebe Lokalzeitung: Falls es Euch wurmt, dass Ihr hier nicht mehr vorkommt – ich würde mich mit Euch durchaus unterhalten. Es würde aber unangenehm.
  6. Welches Märchen magst du am liebsten?
    Ich hatte als Kind ein Buch mit Indianermärchen und ich erinnere, dass mich einige davon sehr beeindruckt haben. In meiner Erinnerung ging es dort mehr um die Natur und das Leben als um die Verarbeitung düsterer Phantasien. Leider ist das Buch verschollen und ich kann keine einzelnen Titel nennen.
  7. Was für eine Art von Humor hast du?
    Vermutlich einen nach allen Seiten offenen. Ich mag Situationskomik, kann super über mich selbst lachen, kann mich bei Tarantino-Filmen zu Dreck lachen aber genausogut über die größten Flachwitze. Ist es ein bisschen dreckig – mehr davon! Kaka-Witze sind nicht so meins, aber wenn jemand sich übergeben muss – landläufig auch als Göbel-Humor bekannt: Hurra. (Jetzt ist es raus)
    Witze, die nach unten treten, ertrage ich nicht mehr.
  8. Wie oft treibst du Sport?
    Treiben. Treiben? Sport treiben. Sport. Treiben.
    Das ist ein seltsames Wort, es riecht nach Umkleidekabinen und es kommt in meinem Leben nicht vor. Aber ich habe ein sorgsam zusammen gestelltes Set an Theraband- & Faszienrollen-Übungen für meinen Rücken und mache wenn es geht gern mal Qi Gong.
  9. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
    Das hängt vermutlich davon ab, ob man mich vorher kennen gelernt hat.
  10. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
    Können oder mögen? Können: Essen und Trinken.
    Mögen: Ein LAN- & Internet-fähiges Gerät, da das meiste meiner Lebensorganisation in einer lokalen oder der großen Cloud liegt.

4 Kommentare

  1. „Wacker“ geht gar nicht und sorgt auch bei mir für Übelkeit und Kribbeln auf der Haut. Wir hatten in meiner Kindheit eine Nachbarin, die ihre Kinder jeden Nachmittag mitten im schönsten Spiel zwang, sich auf die Gartenbank zu setzen und ein großes Glas Milch und ein Bütterken (auch so ein Wort) zu sich zunehmen. Das wurde ihnen dann immer mit dem Satz „Nu iss man wacker“ durch das Küchenfenster nach draußen gereicht.

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