13.1.2020 – Fußball?

Irgendwann in den letzten Wochen haben wir bei Prime eine Kurzserie über den BVB geguckt. Jetzt ist mir Fußball ja in wohlwollenden Momenten ziemlich egal; in weniger wohlwollenden oder wenn ich in einer Vollsperrung stehe, weil der Plebs von der Polizei zum Stadion geleitet werden muss … oder wenn Fans mir ins Auto treten, weil ich nicht fröhlich genug „mit ihnen feiere“, dann krieg ich etwas Hals.

Ich halte Profi-Fußball für eine sich selbst erhaltende Geldmaschine. Die unter anderem deshalb so gut funktioniert, weil Fußball sehr simpel ist und sich im Zweifelsfall mit einer Coladose und zwei Stöcken als Tor spielen lässt und deswegen Kinder weltweit anfixt. Naja, und dann weil Menschen sehr viel Geld da verdienen und sehr daran interessiert sind, weiter viel Geld zu verdienen. Und deswegen kein Problem damit haben, auf die plattest mögliche aller platten Arten „wahre Liebe“ auf ihre Busse zu schreiben.

Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen war das eine echt spannende Serie. Man merkt einigen Menschen an, dass irgendwo hinter den fetten Schreibtischen, hinter den AMGs und Q7, dass da irgendwie noch diese wahre Liebe für diesen Sport ist.

Für jemanden ohne Spitzensport-Kenne spannend: Man erlebt, dass das ganze Motivations-Blablabla nötig ist.
Es ist überhaupt interessant, den Spielern zuzugucken. Irgendwo zwischen sehr großen, 24/7 gepamperten Kindern und Spitzensportlern, die versuchen ihren Weg zwischen egoistischen Ideen und „der Mannschaft“ zu finden.

Außerdem erzählt Kloppo, wie er nach der Meisterfeier volltrunken auf einem LKW auf einem Baubetriebshof aufgewacht ist und alleine das ist es wert.

Falls Sie Fußball übrigens super finden, dann ist das bestimmt eine noch viel, viel supere Serie.

Tagebuch-Teil: Aufgewacht, Präsentation abgeschickt, Domainchaos geregelt, mit Island gemeilchattet, Kleinkram geregelt, endlich mal wieder auf der Treadmill gewesen.

Politik-Teil: Falls Sie gerade noch nix vor haben, rufen Sie sich mal Ihren Abgeordneten an und fragen, ob er oder sie diese Studie kennt und warum the Fuck seine Partei dann den Arsch nicht hoch bekommt.
»Wir haben das in unserer Studie auf Grundlage der neuesten Daten für insgesamt 143 Länder kalkuliert. Wenn sie alle konsequent elektrifizieren, dann sinkt der Aufwand für die weltweite Bereitstellung von Endenergie im Jahr 2050 sogar um 57 Prozent, verglichen mit heute.« […] sagt Mark Jacobson, Professor für Umweltingenieurwesen an der Stanford University in Kalifornien.

Musik: Es gibt so Musik, die ist … irgendwie mystisch. Die hier zum Beispiel.

Der Song stammt übrigens aus einem Film, den man sich ziemlich gut mal ansehen kann, wenn man Rockmusik und die Menschen, die sie machen, mag. Es ist ein Film voller Liebe, der mich jedesmal sehr ruhig und glücklich hinterlässt.

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