Mit Migräne aufgewacht. Meh. Gleich mal das gestern gelernte in der Praxis überprüfen können. Doppel-Meh. Nicht zur klugen Frau fahren können deswegen. Triple-Meh.
Ein bisschen an den Schreibtisch gequält und etwas fertig gemacht. Etwas fertigmachen ist im Moment total super, denn (mehr Realität aus dem Alltag eines Selbstständigen): Ich habe im Moment zweimal meine Fixkosten an Außenständen und sechsmal meine Fixkosten an Projekten, die bei 99% stehen geblieben sind, weil „ich muss nochmal über den einen Satz nachdenken, Herr Fischer / die Ansprechpartnerin ist jetzt aber im Urlaub Herr Fischer / ach ehrlich, Sie hatten mir das vor 14 Tagen zur Abnahme geschickt, Herr Fischer – man kommt ja zu nix, hihi“ Strukturell also kein Problem, aber trotzdem einigermaßen tief im Dispo.
*) Aus dem gestern verlinkten Artikel der erklärt, was Migräne nach aktuellem Forschungsstand ist
Während des Fertigmachens fuhr dann ein CMS-Update mit Schwung gegen die Wand. Note to myself: Strato ignoriert die Einstellungen meines FTP-Programms und setzt die Datei-Rechte von Uploads … wie sag ich’s nett? … etwas individuell. Schon gut, wenn man immer BackUps macht, bevor man etwas anfasst.
Festgestellt, dass ich den restlichen Medienkonsum des letzten Monats ja noch gar nicht veröffentlicht hatte. Jetzt schon.
Dann wieder ins dunkle Zimmer und gaaanz eventuell dreieinhalb Stunden komatös geschlafen. Und dann war der Tag auch zu Ende. Kommt heute wieder so ein Fußballspiel?
Zeugs
Sie haben auch so ein dumpfes Gefühl in der Magengegend, dass Sie Ihre Daten nicht bei einem amerikanischen Anbieter liegen haben wollen? Auf der Website des Di.Days, des Digital Independence Days finden Sie Umstiegsmöglichkeiten in sogenannten „Rezepten“ übersichtlich zusammen gefasst.
Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können. Die gute Nachricht: Diese Macht geben wir ihnen derzeit, und wir können sie ihnen auch wieder nehmen!
Gerade das, was wir alle so ungenau als „die Cloud“ bezeichnen und wo unsere Kontakte, Kalender und oft auch Daten sich so unfassbar praktisch synchronisieren, scheint schwer zu ersetzen. Wer am Wochenende Zeit und Lust hat: Hier gibt’s Rezept zum Umstieg, es gibt zwei Varianten: Einem deutschen Anbieter vertrauen oder alles selbst machen:
Deine Nextcloud kannst Du vorkonfiguriert und sofort nutzbar anmieten. Die meisten Anbieter kümmern sich um Updates und regelmäßige Backups Deiner Daten – Du bist nicht in erster Linie Administrator, sondern vor allem Nutzender. Einige Anbieter dafür: […]
Beide: Di.Day
Wer tiefer einsteigen will, kann seine Nextcloud selbst betreiben: Die Open-Source-Software kann auf jedem Server im Web oder zu Hause installiert werden. Manche Anbieter (wie Hetzner Cloud, Webgo oder All-inkl) erlauben eine Installation mit einem Click („1-Click-Install“), bei anderen sind tiefere Kenntnisse erforderlich.
Home / Nextcloud – Deine eigene Wolke
Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

Wer keinen Webserver hat oder sich nicht um Updates kümmern will (wenn der Hoster sie nicht macht), ist als europäische Alternative zu Google auch mit Proton gut bedient, die sitzen in der Schweiz. Ich habe vorher Nextcloud genutzt und gerade Kalender und Kontakte auf Proton umgestellt (ist kostenfrei in der Basisversion). Nextcloud fand ich manchmal ziemlich behäbig bei der Synchronisation, Proton ist kommt mir schneller vor. Und die App auf dem Handy sieht netter aus.
Schönes Wochenende!
Oh, danke für den Hinweis!
Die Abhängigkeit von Apple ist bei mir ein ständig stärker schmerzender Stachel im Nerd-Fleisch. Ich schwanke zwischen Vorfreude und Angst, dass Apple in Sachen „KI“ irgendwann komplett freidreht und dann kommt bei mir Linux auf den Tisch.
Eine eigene Nextcloud-Installation (Hetzner) habe ich eh schon …
PS: Danke fürs Teilen des Krautreporter-Artikels. Der erklärt so Einiges.