12.8.2019

Ich wurde wach von einer Motiavtions-App, die ich mir gestern auf Empfehlung mal installiert hatte. Mit einem ganz, ganz sanften Ton.
Sie hat ein „mal langsam anfangen“-Programm für mich erstellt – total individuell, basierend auf meinem persönlichen Lebenswandel berechnet! – und ich sollte mal damit anfangen, morgens Wasser zu trinken. Weil man ja morgens so dehydriert ist und alle erfolgreichen Menschen von Sokrates über Jesus und Gandhi bis Steve Jobs morgens erstmal Wasser getrunken haben.
Beim Einrichten wurde ich Teil einer Achtsamkeitcommunity und ich reize den Testzeitraum ehrlich gesagt nur noch aus um zu sehen wie ekelig ich das noch finden kann.

Lustig: Zum einen dass ich als frühesten Aufwach-Zeitpunkt 7:00 wählen konnte. Erfolgreiche Menschen in der Tradition von Jesus und Steve Jobs müssen also nicht früh aufstehen.
Und zum anderen, dass das total individuelle, basierend auf ihrem persönlichen Lebenswandel berechnete „mal langsam anfangen“-Programm der Liebsten ihr erstmal … na? Richtig: Empfahl, morgens Wasser zu trinken. Wegen Gandhi und Sokrates und so.

Aber was ein Glück, dass ich morgens Durst habe. Kann ja doch noch was aus mir werden.

Die Liebste verließ mich heute für eine paar weitere Urlaubstage mit einer Freundin und ich streiche etwas verlassen durch die leeren Hallen. Eigentlich wollte ich Mitte der Woche für einen Tag hinterherfahren und die beiden besuchen, aber aktuell denke ich ich lass das, weil …

Schade – das hätte bestimmt gut getan, nochmal einen Tag den Wind um die Nase zu haben. Aber niemand mag nassen Wind.

Am Schreibtisch heute zuerst Photoshop. $kundin_1 möchte gerne aus Gründen ihr Blog in ein paar Wochen ein bisschen anders aussehen lassen und so hab ich an der Gestaltung einer Grafikerin entlang ein bisschen Ideen fürs Blog gesammelt. Die Rückmeldung war gut.
(Normalerweise mache ich so etwas inzwischen mit Sketch, aber …)

Mittags den letzten Ostseesand vom und aus dem Auto geputzt. *schnüff*

Dann wieder Schreibtisch – diesmal dann mit Sketch. $kundin_2 möchte gerne ihr Blog ein bisschen anders aussehen lassen und da hab ich deutlich mehr Freiraum und muss erstmal gucken, wo wir denn da hingehen werden.

In den Kreativ-Löchern schon mal ein CMS vorbereitet für eine Website, die Ende des Monats das CMS wechseln soll. Wer meine berufliche Website aufmerksam liest hat vielleicht bemerkt, dass ich früher gerne mit MODx gearbeitet habe. Dem ist aber leider genau das passiert, wovor Kunden gerne Angst haben, wenn sie „Open Source“ hören: Die Community hat sich zerstritten, es gab einen Fork, die Community war auf einmal (samt Dokumentation) fest in russischer Hand, dann haben die Russen es auch fallen lassen und jetzt gibts einen neuen Fork und als ich das letzte Mal geschaut habe waren da noch zwei aktive Entwickler.
Ja, das kann passieren. Nach 9 Jahren kann das allerdings auch mit jeder kommerziellen Software passieren, das ist kein reines Open Source-Problem.
Langer Rede, kurzes Dings: Die Website muss dringend von MODx weg und bei der Gelegenheit soll auch mal aufgeräumt werden. Ich finde das sehr vernünftig.

Als die Motivation ganz am Ende war mal durchs Angebot der örtlichen Filkmanbieter gescrollt und Alita geguckt. Nicht supi innovativ, aber: Kann man mal machen. 6/10 würde ich sagen.

Benutzt jemand von Euch 4K Stogram? Hängt das bei Euch auch im Moment gar fürchterlich?

Hier, noch meine Lieblings-Ecke aus dem LWL-Museum. Meine Kunstlehrerin würde jetzt verzweifelt den Fluchtpunkt suchen.

(Transparenzbemerkung aus der Redaktion: In einer früheren Version hieß dieser Artikel „12.10.2019“ statt „12.8.2019“. Ich habe das nach einem freundlichen Kommentar geändert.)

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4 Kommentare

  1. Alita war mir echt öde, von mir 4/10, danke iTunes für 4,99 Leihkosten mehr ist er mir auch nicht wert. Nimm die CI-Effects weg und es bleibt nicht viel übrig vom Stoff und vom Film.

Kommentare sind geschlossen.

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