11.10.2021 – Aarhus ’21 (II)

Irgendwas mit schlcht geschlafen (fremdes Bett).

Ziehen wir hier morgens den Vorhang auf, sehen wir das. Ziehen wir morgens hier den Vorhang auf, sind wir das erste Mal froh bis zum Anschlag.

Das Frühstück war schon eine ziemliche Übung in „Danach“ bzw in „Menschen ohne Maske“, aber wir waren noch halbwegs vor den meisten anderen da. Morgen also noch etwas früher. Außerdem gibts – ganz gegen die Landesregel „Corona is over“ – dann doch noch Hygienemaßnahmen, viel Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, weniger Tische und viel Abstand und das find ich gut.
Der Tagesplan für danach sah erstmal so aus:
• Angebot 1: Sitzen und aufs Meer gucken
• Zusatzoption: Fenster auf und Wellen hören (Temperaturabhängig).
• (keine Animation)
Wir nahmen dankbar an und schauen nebenbei noch den Möwen vorm Fenster zu.

Am späteren Morgen sind wir rüber in die Stadt gefahren – es gab da ein Viertel, durch das wir immer mal wieder auf dem Rückweg zum Hotel gefahren waren und jedesmal dachen: „Hier müssen wir auch nochmal hin
Check.

Zu Beginn eines kurzen Regenschauers standen wir gerade vor der Tür der größten Mall Dänemarks und fanden drinnen einen guten Platz mit einem wirklich guten Kakao.
Ja, die Mall ist groß, aber wenn man mit centro und Thier-Galerie in der Reichweite lebt ist sie vor allem: Traumhaft leer und leise.

Aus Gründen fuhren wir dann noch eine Runde durch ein Wohngebiet im Norden und danach zurück ins Hotel. Eventuell schlug dann da die Anstrengung von gestern durch und ich schlief kurz ein Stündchen zwei Stunden wie ein Stein.

Irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab das Foto schon einmal gemacht.

Dann war auch schon Zeit, uns einen Ort fürs Abendessen zu suchen. Das ist nicht immer ganz einfach, denn die Dänen essen wirklich gerne Fleisch. Unsere Freude, einen vegetarische Burger- und Sandwich-Laden zu finden war also groß. Burger und Sandwich waren gut und danach bummelten wir noch ein bisschen durch die Altstadt bis raus zur Møllestien, einer wunderhübschen alten Gasse mit Häusern aus dem 18. Jahrhundert.

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