11.1.2021 – der Tag als Deutschland online ging.

Früh wach, früh angespannt, früh aufgestanden, früh an den Schreibtisch, früh viel geschafft. Also: Den ganzen Kleinkram, den so ein Wochenende ansammelt. Dann bleib der Zug wieder mit quitschenden Reifen stehen, weil immer noch alle Bälle … Sie wissen schon. Das tut der Anspannung nicht wirklich gut.

Also: Altpapier weg. Zwei Retourenpakete in zwei verschiedene Annahme-Shops gebracht (28km Fahrt übrigens und mit dem ÖPNV nicht unter zwei Stunden zu schaffen, um mal kurz das Thema „Autofrei leben in der Kleinstadt“ zu streifen). Küche und Wohnzimmer geräumt und -feudelt.

Ein gutes Stück in meinem kleinen Sideprojekt weiter gekommen. Gestern Abend habe ich mir quasi ein Lehrbuch, also genauer: Den Zugang zu einem online-Kurs geleistet … – einem, den ich bis jetzt beim Googeln nicht gefunden hatte, da der gesamte Inhalt hinter einer Bezahlschranke liegt und nicht indiziert wird. Verkaufstaktisch klug, aber SEO-technisch mit Luft nach oben.
Auf jeden Fall bringt mich dieser Kurs in riesigen Schritten vorwärts und das ist ziemlich prima.

Eingekauft. Today I learned: Wer Maske trägt, braucht und kriegt keinen Abstand. Genervt zurück gekommen.

So halb amüsiert den Erzählungen der Liebsten gelauscht, als die vom heutigen Distanzunterricht erzählte. Sie haben das vermutlich mitbekommen, dass das breitbandausgebaute Land der Ingenieure vielleicht nicht breit genug ist, um HomeOffice und HomeSchooling auszuhalten? Hier in der Stadt landeten die Zoomkonferenzen jedenfalls reihenweise vorm Testbild.

Aber immerhin könnte das der Grund sein, warum die alle so ewig am Präsenzunterricht festgehalten haben?

By the way: Sehe ich das richtig? Mit entsprechender Medienkompetenzvortäuschung durch gerantete Instagramstories gestützt entsteht gerade der Eindruck, als wollten alle Eltern ihre Kinder in der Schule sehen?

Ich sag mal …

… ich finde das etwas kurzsichtig, aber was weiß ich schon?

Schön zu diesem Thema kann man auch mal die Anmerkungen von Herrn Buddenbohm lesen, der das ganze Thema Homeschooling von einer neuen Seite aus betrachtet:

Ordnung in so einem Wust zu halten, das ist auch für viele Erwachsene eine kaum zu lösende Aufgabe.
Die Kinder sollen sich an einen Stundenplan halten, die Kinder sollen sich selbst einen Stundenplan ausdenken, beide Varianten kommen vor. Sie sollen jedenfalls ihre Woche strukturieren.
Aber: Sich selbst zu strukturieren, das ist auch für viele Erwachsene eine kaum zu lösende Aufgabe. Besonders in Pandemiezeiten sind, wie man lesen konnte, gerade daran viele Menschen fast schon erstaunlich gründlich gescheitert.
Man könnte vermutlich noch auf weitere Punkte kommen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass die Leistungsfähigkeit, die ganz abgesehen von den Ergebnissen in den Fächern notwendig ist, um zu Hause überhaupt erfolgreich arbeiten zu können, in der allgemeinen Diskussion nicht recht wertgeschätzt wird.

Maximilan Buddenbohm: Anmerkungen zur Home-School

Dazu fällt mir ein, dass in der Grundschule eh so gerechnet wird, dass der wirklich „Arbeitsteil“ der Schulstunde höchstens 50% beträgt. Der Rest geht drauf für reinkommen, Greta und Matthes die Streit aus der Pause mitgebracht haben, für „jetzt nehmen wir alle die rote Mappe raus“ – für „ist das rot, Marie?“ – für„Greta, das hatten wir doch gerade geklärt, setzt Dich bitte jetzt mal von Matthes weg, vielleicht rüber zu Konrad … doch, das geht … Konrad nimm Deine Tasche vom Stuhl und lass Greta da sitzen“ – für „ach prima, danke Sarah für das Kakaogeld“ und für „wieso steht Deine Tasche denn noch in der Sporthalle, Konstatin? Hol sie bitte schnell“ und am Ende für „stellt Ihr bitte die Stühle hoch?!

Kann man beim Homeschooling ja auch mal im Kopf behalten.

Nachmittags dann ein Anruf und ich konnte noch zwei Stunden was weg-coden. Im Augenwinkel sah ich dann noch, dass noch weitere Mails mit Antworten gekommen waren. Fein, hab ich morgen auch was vor.

Außerdem hat mich jemand eingeladen, ihre Nummer eins zu sein, quasi ihr Riker. Ich finde das super.

Sie fragen, Christian antwortet:

Ulrike fragt mich im GoogleDoc, ob sich der Kauf der pro-Version meines Themes lohnt und wie ich die Bilder so breit bekomme.
Es gibt bei Graphy (fast ganz unten auf der Seite) eine hübsche Übersicht über die Unterschiede in den Versionen und ich muss gestehen, ich weiß nicht mehr genau, welches Feature es war, dass mich die pro-Version kaufen ließ. Aber ich bin sehr zufrieden – allerdings mit dem Theme überhaupt.
Die Größe der Bilder taucht in der Vergleichs-Tabelle erst nicht auf – deswegen gehe ich davon aus, man kann sie auch in der Grundversion direkt am Bild auswählen (ich wähle dann rechts unten noch die „vollständige Größe“ aus, um eine vernünftige Qualität zu haben):

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

1 Kommentar

  1. Das ging ja schnell mit der Antwort, besten Dank dafür! Da muss ich doch mal überlegen, ob ich noch irgendwas fragen will, wenn das so prompt geht hier … 😉

    Allerdings funktioniert das bei mir nicht mit dem Bild, aber ich weiß jetzt zumindest, wo der Unterschied ist: ich kann nämlich nur links, rechts oder zentriert auswählen, aber die beiden anderen Punkte mit der Breite erscheinen in meiner Version erst gar nicht. Dann wird das evtl. doch eines der Pro Features sein. Ach, vielleicht stell ich mir doch mal eine Sparbüchse hin, soo viel ist es ja auch nicht. Solange guck ich die großen Bilder eben hier 🙂

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