11.1.2019 – let it go

(irgendwas mit sehr ok geschlafen)

Kleinkram im Büro gemacht, bevor ich weg musste. Inbox Zero in Reichweite.

Dann CMS-Schulung; die sind immer spannend. Als ich ein CMS suchte, da hatte ich zwei Ansprüche: Es soll für diejenige, die später damit arbeitet, leicht zu handhaben sein. Und ich als Entwickler will genügend Freiraum haben. Dank Matthias arbeite ich schon eine ganze Zeit am Liebsten mit ProcessWire, denn das gibt mir als Entwickler überhaupt nichts vor – also größtmöglichen Freiraum.
Und ich kann das Backend selbst gestalten. Also bin ich selbst dafür verantwortlich, dass meine Kunden mich nicht bei jedem hochzuladenden Bild stören selbst gut klar kommen.
So ist eine CMS-Schulung dann aber immer ein kleines Abenteuer. Bestimmte Bedienprinzipien sind uns Entwicklern einfach so logisch, dass wir überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass jemand da etwas nicht verstehen könnte. Der Schritt zurück, um solche Dinge wahrzunehmen ist nicht immer einfach.

Augenöffnend war letztens eine Schulung als $kunde sagte, der Bereich „Seite hinzufügen“ wäre für ihn nicht logisch. Obwohl dieser Bereich eine der wenigen Vorgaben von ProcessWire ist: Ich kannte diesen Bereich nicht. Das war ein überraschender Moment.

Schnee haben wir hier ja aktuell keinen (nur kein Neid!). Der Weg zur Kundin führte mich allerdings übern Berg und damit durch einen Wald, der vielleicht 120m höher liegt als wir hier. Da lag Schnee. Ich kann also vermelden: Die Schneefallgrenze ist ungefähr am Hexenteich. #serviceblog

Aufgeräumt, genauer: Im RSS Reader aufgeräumt. Lange hatte ich mich davor gedrückt, denn ich bin ja eher jemand, der sentimental an Erinnerungen hängt und die dann alle mit sich herumträgt. Aber am Ende des Aufräumwahns im Büro muss jetzt folgerichtig auch ein digitaler folgen.
Mein Gott, wie viele Blogs da still und heimlich geschlossen oder einfach liegen gelassen worden sind. Manchmal – und die fand ich am traurigsten – gibt es noch einen letzten Artikel, mit vielen Monaten Abstand zum vorherigen, in dem man merkt, dass die Autorin sich nochmal aufraffen wollte.
Andererseits muss man auch einfach sagen: Wenn ich drei jahre nicht gemerkt habe, dass jemand nichts geschrieben hat, dann wird mir das Blog auch nicht so furchtbar wichtig gewesen sein.
Oder? Ich denke noch darüber nach.

Jedenfalls: Mein Reader ist in Ordnern sortiert und der erste Ordner ist jetzt entschlackt. Und trotz meines Hangs zum Aufheben fühlt sich sogar so ein digitales Aufräumen schon drei Minuten nach dem letzten beherzten Klick auf Entfernen gut an. Also weiter!

Begonnen, in den neuen Fotobüchern zu lesen. Zuerst mal in dem über Portraitfotografie. Gute Wahl, denke ich.

Dann #ibes. Ich stehe dazu.

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