1.7.2024 – Schnipsel

Gestern noch Fuppes geguckt, ja, auch den ganzen Kladderadatsch drumherum – naja, die müssen ja auch irgendwie Sendezeit generieren, um über die Werbung die Kohle wieder reinzubekommen – also jedenfalls: Gewundert, dass die alle das Ergebnis so froh kommentierten, dann gestutzt, begriffen und sehr gemerkt, wo das Herz lebt.
Heimliches Hauptvergnügen: Wie der eine ZDF-Fußballer den anderen Fußballer so offen disst.

Die erste Melone-Feta-Schüssel des Jahres geleert.

Zweieinhalb Wochen noch, dann mach ich das kleine Büro unter dem Dach erst einmal zu und es beginnt ein leichtes Gefühl der Vorfreude. Gleichzeitig schaue ich auf die offenen Fäden und wundere mich.
Aber wenn ich ehrlich bin, sage ich der Liebsten in ähnlichen Situationen immer „Das ist wie jedes Jahr
Glaub ichs mir doch einfach mal selbst.

Heute Morgen erstmal hauptsächlich auf Rückmeldungen gewartet. Warten kann ich voll super (nicht), also die DAW angeworfen und ein kleines E-Piano-Thema bis zum Erbrechen und dann noch mal weitere drei Minuten immer wieder wiederholt. Hypnotische Musik entsteht durch Wiederholung und leichte Variationen, haben sie gesagt – also mache ich Wiederholungen und variiere dann leicht.

Als mittags eine Mail fragt, ob wir aus dem Frühvormittags-Telefon-Termin einen Spätnachmittags-Telefon-Termin machen können, lade ich mich spontan bei Christian ein; wir hatten vor ein paar Tagen den Deal gemacht: Wenn er spontan sein kann, dann komm ich vorbei, wenn sich bei mir ein Loch auftut und wir gucken uns zusammen ein Thema für seinen Arbeitgeber an.
Christian kenne ich seit Jahren online, zuerst aus seinem Podcast mit Vanessa, dann auch per DM-Kontakt, gezoomt haben wir auch mal und dann haben wir uns heute auch mal getroffen. Wie immer, wenns online passt, ist der Schritt gar nicht groß.

Im Laufe unserer Gespräche plötzlich gemerkt, dass etwas funktionierte, was ich mal selbstverständlich fand, aber was immer mehr verloren geht: Wir konnten differenzierte Ansichten zu Themen haben. KI gleichzeitig geil und gefährlich finden oder bei anderen Dingen Vor- und Nachteile nebeneinander stehen lassen und uns dann auch gegenseitig zugestehen, jeweils andere prioritäten in der Bewertung zu haben. Großartiges Gefühl, probieren Sie’s doch auch mal aus.

glitzernde Regentropfen auf einem Spinnennetz

Der Spätnachmittags-Termin ist von Missverständnissen, Abtasten, Zuständigkeitsunsicherheiten und viel Vorsicht geprägt und lässt mich etwas ratlos aber mit einem Vor-Ort-Termin in der nächsten Woche zurück. Nicht, dass ich mich sonst nicht vorbereite, aber ich glaube, da muss ich extragut vorbereitet sein.

Die 5 Minuten E-Piano-Thema wieder geöffnet und sehr angetan gewesen. Auf die Uhr geguckt und – ungefrühstückt wie ich war – begriffen, dass das Gefühl in der Körpermitte wohl Hunger sein könnte.

Zeugs

Bei den Clients from hell perfekt beschrieben gesehen, warum man nicht mit Kundinnen neben sich sitzend arbeitet und sehr gelacht:

Client: “Why’s there a picture of a car?! That’s not what I want!”
Me: “That’s just my computer’s wallpaper.”

Clients From… Right Next To You

Der Herr Flusskiesel war in unserem Theaterstück. Und fand die Musik gar nicht japanisch. Und der Halbsatz „Die Musik fügte sich sehr organisch in das Stück ein“ macht mich sehr froh – denn das war ja mein Job.

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

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