1.3.2022 – in den iden

Vor dem Aufwachen: Alpgeträumt, das im Traum gemerkt und den Traum abgebrochen. Sehr gut, ich hatte das in den letzten Wochen wieder verstärkt geübt.

Nach dem Aufwachen: Bei der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ ein Zertifikat, also einen digitalen Führerschein erworben. Sprich: Mich ohne Training mal auf Level drei in die Prüfung geworfen. ich bin jetzt berechtigt, einen Computer zu führen.
Nein, im Ernst, das war jetzt etwas zu flapsig formuliert. Es ist sicher gut, wenn es solche Initiativen gibt und ich hab auch gar nicht in allen Teilprüfungen 100%. Die Fragen sind gut und realitätsnah und haben wenig mit Informatik-Unterricht zu tun. Wenn die Lerneinheiten das abdecken, was die Fragen hinterher abfragen, dann kann man das gut mal jemandem an die Hand geben, die unsicher im Netz ist.

Den ersten Schritt auf dem Weg zum Abschied von einem Projekt gegangen: Sie erinnern sich vielleicht, dass Vanessa und ich direkt damals zu Beginn der #aktuellensituation (die jetzt vielleicht #dieletzteaktuellesituation heissen müsste?) mit einem riesigen Team von Ärztinnen, Pflegerinnen und artverwandten eine Website mit Infos aus dem Boden gestampft haben? Seit heute begrüßt Sie da nur noch ein Text darüber, was man die letzten beiden Jahre dort hätte finden können.

Newsletter auf. Gelesen: „Der Weltklimarat IPCC legt das zweite Kapitel seines neuen Berichts zur Erderwärmung vor – und warnt vor drastischen Folgen und Kosten des Klimawandels“ (RND). Ach ja, da war ja noch die eigentliche #aktuellesituation. Resigniert geseufzt.
Vorgestern im WDR eine Sendung namens „Unser Land in den Achtzigern“ geguckt. Bisher war meine frühste (durch Wiederholungen und Videoschnipsel gespeiste) Erinnerung an die erste Erwähnung des Wortes „Klimawandel“von 1984, seit vorgestern Abend ist es jetzt 1981.
Als mich letztens jemand fragte, was ich eigentlich mit einem gewonnenen Lotto-Jackpot tun würde war meine Antwort: Mit all den klugen Menschen, die ich hier im Netz kennen gelernt habe eine Lobby-Organisation fürs Klima gründen. Und dann erstmal ein Jahr lang den letzten Werbeplatz vor der Tagesschau buchen und da Klima-Infos senden. Oder so. Es macht mich so müde.

Schreibtisch: Erst Kleinkram. Weil im Rheinland dieses Brauchtumsfest gefeiert wird, denke ich. Die ToDo-Liste ist jetzt leer, mein neues Projektmanagement-System funktioniert bis jetzt super.

Nachmittags dann im Zoom mit den beiden anderen Kolleginnen für das Projekt, das das schönste dieses Jahres sein wird, vielleicht nenne ich es der Einfachheit halber ab jetzt Superprojekt. Das war wieder ein anspruchsvolles und gutes Treffen. Wir arbeiten da wirklich ziemlich gut miteinander und es macht viel Freude. Rechnen Sie gegen Ende des Jahres mit Ergebnissen.

Dann fuhren die Liebste und ich erst an den See, das erste Pizzabrot mit Zaziki essen und dann noch ein Stück ns Sauerland. Symbolbild:

Zeugs

Wissen Sie noch, letztens, der Sturm? Die sehr geschätzte Frau Klugscheißer hat da aus Sicht des Kabinenpersonals eines Flugzeugs auch etwas zu zu sagen gehabt:

Haben Sie schon mal Wind gesehen, ohne Bäume oder andere Gegenstände, die sich bewegen? So ähnlich sieht es aus, wenn Sie aus dem Flugzeugfenster starren. Sie sehen nichts. Dafür spüren Sie plötzlich sehr viel. Beispielsweise könnten Sie die Taschen, Hunde, Kinder oder andere lose Mitreisende spüren, die Sie beim freien Fall streifen.

Kluges & Scheiß:
All eyes on us

Und zum Schluss, ganz wichtig: Vergessen Sie nicht: Billie Jean ist nicht meine Geliebte, sie ist einfach nur ein Mädchen die rumläuft und Geschichten erzählt.

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2 Kommentare

  1. Spontaner Gedanke: Im Fall des Lotto-Gewinns unbedingt Mai Thi Nguyen-Kim und Thomas D. engagieren als Gesichter; dann wird das richtig, richtig gut … XD

  2. Statt #dieletzteaktuellesituation vielleicht eher #dievorherigeaktuellesituation? Sonst denkt der unbedarfte Leser noch, es würde jetzt alles gut.

Kommentare sind geschlossen.

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